Versicherungen für Photovoltaik-Anlagen
Wir behandeln diese Thema unter Private Versicherungen, weil dank der Solarenergieförderung auch viele Häuslebauer eine Photovoltaik-Anlage planen bzw. schon realisiert haben.
Welche Absicherung benötigt man für eine Photovoltaik-Anlage?
1. Betreiber-Haftpflicht
2. Sachversicherung
3. Ausfall-Versicherung
Die Betreiber-Haftpflicht-Versicherung
Geht ein Schaden auf Ihre Anlage zurück, müssen Sie dafür haften. Die Haftpflichtversicherung schützt Sie vor finanziellen Verlusten aus berechtigten Ansprüchen, aber auch vor ungerechtfertigten Schadenersatzforderungen.
Wichtig: Wenn Sie die Versicherung rechtzeitig abschließen, ist auch der Aufbau mitversichert. Sie sind dann umfassend versichert.
Die Sachversicherung
Die Anlage wird zumeist auf Dächern von Wohn-/Geschäfts-Gebäuden installiert. Ein Einschluss in die Gebäudeversicherung wäre möglich, jedoch ohne die Mitversicherung der Ausfalldeckung. Üblicherweise wird dieses Risiko über eine Photovoltaik-Versicherung abgesichert.
Schäden können z.B. durch Hagel oder Blitzschlag entstehen, aber auch ein Feuer kann die Anlage zerstören.
Die Ausfalldeckung
Üblicherweise will der Betreiber Einnahmen mit seiner Photovoltaikanlage erzielen, weil viele Anlagen finanziert sind. Wird die konzipierte Energiemenge nicht erbracht, zahlt der Betreiber drauf. Da es sich um eine relativ junge Branche handelt, der Langzeitergebnisse fehlen, ist jedes zusaätzliche Risiko höchst riskannt.
Daher ist die Mitversicherung der Ausfalldeckung angeraten. Nach einem Versicherungsfall zahlt die Versicherungsgesellschaft dann einen Schadenersatz für jeden Tag, an dem die Anlage nicht am Netzt ist. Üblich ist die Vereinbarung einer Karenzzeit (von z.B. drei oder sieben Tagen), nach der die Versicherungsleistung wirkt.
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Aktualisiert (Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 12:49 Uhr)



